...nur BARes ist wahres....


Auf dem amerikanischen Kontinent gab es anfangs kaum Ortschaften. Dafür gab es umherreisende Marketendereien, die neben Waren auch Getränke verkauften.

Die geschah einfach über den Ladentisch, der oft nur eine gitterartige Schranke war. Diese wurde Barriere genannt, aus dem sich der Begriff "Bar" ableitet. Diese Bar wurde schnell zum Zentrum von Geschäften, politischen Plänen und gemeinsamen Entschlüssen.
Der Barkeeper war nicht mehr nur Getränkemixer, sondern vielmehr Seelenmediziner und Mittelsmann.

Die mangelhafte Auswahl und Qualität und die steigenden Ansprüche der Kunden führten zwangsläufig zu Versuchen, Getränke zu mischen.
Jerry Thomas machte mit seiner Veröffentlichung des ersten Bartenderguides - genannt Mischgetränkerezeptesammlung - die amerikanische Sprache zur international verbindlichen Sprache der Barologie.

Es vergingen Jahrzehnte, bis jene ungezwungene Art des Trinkens an der Bar gesellschaftsfähig wurde. Heute ist umsomehr die private Hausbar und die Cocktail-Party wichtiger Bestandteil nachbarschaftlicher Beziehungen und der modernen Society.

Sie ist auch eine Brücke über Stände und Klassen, Alter, Religionen und Nationalitäte hinweg, die Kontakte ohne tiefergehende Verpflichtungen ermöglicht.